Kino Marabu Gelterkinden

Kino Marabu Gelterkinden
Kino Marabu Gelterkinden
Kino Marabu Gelterkinden

Kino Marabu Gelterkinden

Das Kulturzentrum im Oberbaselbiet


Im Dorfkern von Gelterkinden liegt versteckt in einem Innenhof das Kino Marabu.

Der leicht konische Kinosaal, ist mit einem flachen Walmdach gedeckt. Er wurde 1956 von Architekt Ernst Mangold an das 1822 erbaute, ehemalige Schulhaus angebaut. Das langgezogene, dreigeschossige Schulhaus mit Satteldach ist in die Häuserzeile an der Schulstrasse eingebunden (BIB).

Der Eingang des Kinos erfolgt von der Schulstrasse, durch einen unattraktiven Durchgang. Die Gebäudegruppe ist im Bauinventar Baselland als kommunal zu schützen klassifiziert. Sowohl der Kinosaal, als auch das ehemalige Schulhaus sind sanierungsbedürftig.

 

Der Verein Kultur Marabu Gelterkinden nutzt das ehemalige Kino Marabu seit rund 20 Jahren für die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen wie Kino, Theater, Konzerte, Discos, usw. Jährlich finden über 150 Veranstaltungen, unter dem Motto «Kultur hautnah», statt.

Der Verein hat sich entschieden den «Standort Marabu» weiter zu "bespielen" und damit einen wichtigen Beitrag zur Belebung des Dorfkerns von Gelterkinden zu leisten.

Mehr noch-, das Marabu soll nach dem Umbau, zum «Kulturzentrum Oberbaselbiet» werden.

 

Die Machbarkeitsstudie schlägt vor auf der gesamten Fläche des Erdgeschosses des ehemaligen Schulhauses ein neues, grösseres Foyer mit einer Bar einzurichten und den Eingang direkt an die Fassade zu verlegen.

Mit dem neuen Eingang an der Fassade, wird die Präsenz im Dorf gestärkt und die Auffindbarkeit für Auswärtige Besucherinnen verbessert.

Das neue Foyer entspannt einerseits die beengte Situation bei grossem Besucherandrang. Andererseits soll es auch autonom, für kleinere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden können.  Mit dem neuen Foyer erhält das Marabu ein zusätzliches Gefäss, eine «kleine Bühne».

 

Zur Bewältigung der immer anspruchsvoller und zahlreicher werdenden Veranstaltungen auch die Infrastruktur verbessert werden. Eine Künstlergarderobe gehört ebenso dazu, wie eine neue behindertengerechte Toilette und zusätzliche Lagerräume für Mobiliar und Technische Ausstattung. Damit wird der Komfort für Künstler, Veranstalter und Besucher verbessert.

 

In neuen Kulturzentrum Marabu sollen zusätzliche Räume für Kulturschaffende entstehen.

Unter dem Kinosaal sollen in bisher brachliegende Kellerräumen, Probelokale für Bands und Musiker entstehen.

Abgerundet würde das Raumangebot im 1. Obergeschoss mit Ateliers, welche über eine gemeinsame Infrastruktur verfügen.

 

Die überarbeitete Machbarkeitsstudie wurde am 7. November 2018 an der ordentlichen Generalversammlung den Vereinsmitgliedern vorgestellt.